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Kleine Anfragen:

Transport der in Ahaus lagernden sächsischen Brennstäbe nach Majak / Russland: Schadensersatzforderungen und weitere Absichten der Staatsregierung
KlAnfr Johannes Lichdi GRÜNE 01.08.2011 Drs 5/6478

Pläne Polens zum Bau von Atomkraftwerken

KlAnfr Johannes Lichdi GRÜNE 01.08.2011 Drs 5/6472

Öffentliche Anhörung und Erörterung im Umweltverträglichkeitsverfahren zum Bau des AKW Temelin 2 und 3
KlAnfr Johannes Lichdi GRÜNE 10.06.2011 Drs 5/6052

Einsatz sächsischer Polizisten beim geplanten Castortransport nach Gorleben
KlAnfr Johannes Lichdi GRÜNE 07.10.2010 Drs 5/3903 

Sicherheitsanforderungen an nach Atom- und Strahlenschutzrecht anzeigepflichtige Straßen-, Schienen- und Flugtransporte radioaktiver Materialien in Sachsen
KlAnfr Johannes Lichdi GRÜNE 07.09.2010 Drs 5/3558

Sicherheitsanforderungen an nach Atom- und Strahlenschutzrecht genehmigungsbedürftigen Straßen-, Schienen- und Flugtransporten radioaktiver Materialien in Sachsen
KlAnfr Johannes Lichdi GRÜNE 07.09.2010 Drs 5/3557

Anzahl und Kontrolle, Vorkommnisse und Verstöße gegen Sicherheitsanforderungen bei nach Atom- und Strahlenschutzrecht anzeigepflichtigen Straßen-, Schienen- und Flugtransporten radioaktiver Materialien in Sachsen
KlAnfr Johannes Lichdi GRÜNE 07.09.2010 Drs 5/3556

Anzahl und Kontrolle, Vorkommnisse und Verstöße gegen Sicherheitsanforderungen bei nach Atom- und Strahlenschutzrecht genehmigungsbedürftigen Straßen-, Schienen- und Flugtransporten radioaktiver Materialien in Sachsen
KlAnfr Johannes Lichdi GRÜNE 07.09.2010 Drs 5/3555

Entsprechend § 17 (1a) StrlSchV transportierte radioaktive Stoffe
KlAnfr Johannes Lichdi GRÜNE 24.08.2010 Drs 5/3452

Nach § 16 StrlSchV genehmigte Transporte von radioaktiven Stoffen
KlAnfr Johannes Lichdi GRÜNE 24.08.2010 Drs 5/3451

Nach § 4 AtG transportierte Kernmaterialien
KlAnfr Johannes Lichdi GRÜNE 24.08.2010 Drs 5/3450

Genehmigung von Transporten radioaktiver Stoffe
KlAnfr Johannes Lichdi GRÜNE 24.08.2010 Drs 5/3449

Nach § 4 AtG genehmigte Transporte
KlAnfr Johannes Lichdi GRÜNE 24.08.2010 Drs 5/3448

Lagerung sächsischen Atommülls in Russland
KlAnfr Johannes Lichdi GRÜNE 19.08.2010 Drs 5/3396

Transport sächsischen Atommülls von Ahaus nach Russland
KlAnfr Johannes Lichdi GRÜNE 19.08.2010 Drs 5/3395

Völkerrechtliche Grundlagen und Kosten der Atommülltransporte aus Rossendorf in den Jahren 2005 und 2006
KlAnfr Johannes Lichdi GRÜNE 19.08.2010 Drs 5/3394

Kosten für Zwischenlager und Forschungszentrum Rossendorf
KlAnfr Johannes Lichdi GRÜNE 19.08.2010 Drs 5/3393

Einlagerungsvertrag mit dem Lager Ahaus und verbliebene radioaktive Stoffe in Rossendorf
KlAnfr Johannes Lichdi GRÜNE 19.08.2010 Drs 5/3392

Problem Atomkraft: Kampf gegen Castor-Transporte

Ein zentrales Problem der Atomkraft ist die Entsorgung. Sachsen ist durch den Forschungsreaktor  Rossendorf direkt betroffen.

Nachdem Bundesumweltminister Norbert Röttgen die Genehmigung für den umstrittenen Atomtransport der aus Rossendorf stammenden Brennelemente aus dem westfälischen Zwischenlager Ahaus nach Russland vorerst verweigert hat, soll die Staatsregierung nach dem Willen der GRÜNEN-Fraktion endgültig Abschied nehmen von der Idee der Atommüll-Entsorgung in Russland. Am 17. Dezember stand ein entsprechender Antrag als TOP 7 auf der Tagesordnung der Plenarsitzung. Hier der Mitschnitt aus der Sitzung.

Die für Rossendorf zuständige Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer beschwerte sich in einem Interview mit der Freien Presse (17.12.2010) über die Entscheidung aus Berlin. Es liege ihr keine offizielle Stellungnahme vor. Sie finde "dies Verhalten ungebührlich".

Auf die Frage nach den anhaltenden Diskussionen um die Zustände im russischen Endlager meinte sie: "Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass dank des internationalen Abkommens und mit Hilfe der USA in die Anlage von Majak viel investiert und diese dadurch sicherer wurde. Ein korrekter Umgang mit dem Kernmaterial ist also gegeben."

Johannes Lichdi fragt sie in seiner Rede: "Ist Ihnen bewusst, Frau Ministerin, an welchem Spiel Sie sich hier beteiligen?" Er betont: "Wir halten es für unmoralisch, unseren Atommüll den um Majak lebenden Menschen vor die Haustür und buchstäblich ins Trink- und Brauchwasser zu kippen." Der Antrag wurde abgelehnt.

» Antrag im Wortlaut (Drs. 5/4263)

Video zu Majak

Medienecho:

Wie es anfing

Aktivitäten zu den Castor-Transporten aus der 4. Wahlperiode

Atomausstieg selber machen