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Donnerstag, 7. Juli 2011

Freie Presse: Liberale wollen Förderabgaben im sächsischen Bergbau kippen

Lichdi

der Freistaat will die Mibrag retten, zu der derzeit überraschend Verkaufsverhandlungen laufenIn dem Artikel heißt es: "Experten machen nun eine einfache Rechnung auf: In dem Neuaufschluss liegen rund 35 Millionen Tonnen Braunkohle. Üblich wäre nach Marktpreis eine Abgabe von rund zwei Euro pro geförderte Tonne. Dabei kämen rund 70 Millionen Euro zusammen. 

Mögliche Preissteigerungen im Zuge des Atomausstiegs könnten die Summe bis auf 100 Millionen Euro ansteigen lassen. Johannes Lichdi, Energie-Experte der Grünen, setzt diese Zahl sogar noch deutlich höher an. Er vermutet, "der Freistaat will die Mibrag retten, zu der derzeit überraschend Verkaufsverhandlungen laufen. Auf dem Buckel der Leute." 

Der tschechische Eigner CEZ will sein Mibrag-Engagement offenbar vorzeitig beenden. Noch vor zwei Jahren, als die CEZ bei der Mibrag einstieg, war von einem langfristigen Engagement die Rede. ... Lichdi sieht vor allem einen Mangel an Investoren für den Braunkohleriesen. "Mit dem Verzicht auf die Förderabgabe wird die Braut hübsch geschminkt", meint er. ....


Agenturmeldung vorab