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Repowering-Studie im Auftrag der GRÜNEN zeigt, wie der Windstromanteil in Sachsen auf mindestens 30 Prozent bis 2020 erhöht werden kann

Nur 0,74 Prozent der Landesfläche sind notwendig, um einen Windstromanteil von bis zu 32 Prozent zu erreichen. Weiteres Thema der Studie und eines GRÜNEN Eckpunkte-Papiers sind die  Wind-Taburäume aus Gründen des Natur- und Landschaftsschutzes. Mehr dazu in der Presseinformation oder auf www.wir-sind-klima.de

 

Repowering und neue Windenergieflächen für Sachsen

Aus dem Diskussionspapier: "GRÜNE Eckpunkte für die Energiewende in Sachsen"

Der Freistaat setzt sich im Landesentwicklungsplan das Ziel, bis 2020 zwischen 25 und 50 Prozent seines Strombedarfs durch Wind unter Beachtung der Abstandsflächen zu Siedlungen und Schutzgebieten zu erzeugen. Er treibt die Ersetzung kleiner und alter durch höhere und leistungsfähigere Windenergieanlagen (Repowering) entschieden voran. 

Sachsen verfügt über erhebliche Potentiale zum Repowering, also dem Ersatz vieler kleiner Windenergieanlagen durch wenige, höhere und leistungsstärkere. Schätzungsweise stehen bis zu 40 Prozent der Anlagen zum Repowering an. Höhere Anlagen sind nicht nur überproportional leistungsstärker, sondern belasten das Landschaftsbild geringer und beeinträchtigen Vögel und Fledermäuse weniger. 

Sachsen richtet eine Agentur zur Moderation zwischen den alten Betreibern, Neubewerbern, Behörden, Gemeinden und Anwohnern ein. 

Sachsen schafft im Landesentwicklungsplan die Voraussetzungen für die Ausweisung neuer Eignungs- und Vorranggebiete für Windkraft. Dabei wird die gesamte Landesfläche betrachtet und ein Gesamtkonzept erarbeitet, das auch Taburäume zum Schutz der Landschaft vorsieht. Insgesamt sollen zwischen ein bis zwei Prozent der Landesfläche als Windgebiete zur Verfügung stehen.

4. Wahlperiode bis 2009

Mehr zu Energie aus Sonne, Wind und Wasser aus der 4. Wahlperiode

Windkraft diskutieren!

Bei Windkraft gibt es Diskussionsbedarf. Planungen rufen Widerstand hervor, vor allem, wenn Behörden sie heimlich ohne Einbeziehung der Bürger vorantreiben. Laden Sie Johannes Lichdi ein: Er ist gern bereit, in Veranstaltungen vor Ort das Für und Wider zu diskutieren. Kontakt über Jan Stoye

Aufsatz 9/2012 von Hans-Jürgen Schlegel zur Energiepolitik und Stand der Windkraft in Sachsen 

Presseecho:

Grünen-Abgeordneter schimpft auf Großenhain Blog: Bürgerinitiative "Wir für unsere Dörfer" 25.7.2012 Quelle: Sächsische Zeitung

Bürger sollen Anteile an Windkraftanlagen kaufen können (Freie Presse vom 23. September 2011)

Informationskampagne des Deutschen Naturschutzrings

Um die tatsächlichen Wirkungen der Windkraft auf Mensch, Natur und Umwelt fachlich zu beurteilen und öffentlich darzustellen, führt der Deutsche Naturschutzring – gefördert vom Bundesumweltministerium – eine Informationskampagne durch: www.wind-ist-kraft.de